Das iPad soll, so Steve Jobs ein Mega-Hit werden und der Ansturm auf die ersten iPad Geräte war gross. Glaubt man Internet-Blogs und Technikexperten, gab es rund 200.000 Vorbestellungen.
Webpublisher/ Webdeveloper sind gefordert
Das iPad ist nun mal auf dem Markt und als Webpublisher werde ich alles unternehmen damit meine Webseiten auch auf ipads uneingeschränkt genutzt werden können. Um das zu überprüfen gibt es iPad Peek. Das Online-Tool zeigt, wie Websites am iPad im Quer- und Hochformat (Wechsel durch Klick auf den oberen Rand) dargestellt werden. Doch Vorsicht, es ist nur ein Browser Skript, um 100% Gewissheit zu erlangen kommt man nicht drum herum ein Ipad zu nutzen. Der HTML5 Test gibt Auskunft was in Sachen HTML5 auf jeweiligem Browser unterstützt wird und was nicht.
Einen iPad kaufen?
Ich habe erwogen mir ein ipad zu kaufen und bin dabei auf folgende Tasachen gestossen welche zur Entscheidung geführt haben noch damit zu warten.
Kein Multitasking:
Wie das iPhone lässt das iPad immer nur eine Anwendung auf einmal nutzen und kann also während des Internetsurfens keinen Facebook-Client nutzen oder keine Radio-App verwenden.
Kein Flash:
Steve Jobs meinte, das iPad sei das perfekte Gerät zum Internetsurfen. Was er nicht gesagt hat - Flash-Seiten und Flash-Videos abseits von Youtube können nicht angezeigt werden. Für Youtube muss wie beim iPhone in eine separate Applikation gewechselt werden. Via Jailbreak und grossen Anstrengungen kann zwar die Flash-Version "Frash" auf den Apple-Geräte installieren, doch das werden wohl nur die eingefleischten Freaks machen, denn nach jedem Update des OS geht es wieder von vorne los, der alte Jailbreak funktioniert dann meistens nicht mehr, siehe iPhone
Keine Kamera:
Alles beim iPad dreht sich um die Unterhaltung. Nur Videos drehen, Fotos machen, Video-Blogs erstellen oder Video-Chats führen, kann man nicht. Apple hat ein Standard-Feature jedes mobilen Computers weggelassen: Die Kamera. mir persönlich wäre das jedoch egal gewesen.
Kein Widescreen:
Jeder Fernseher und auch fast jeder Computer-Bildschirm wird heute im Breitbildformat ausgeliefert. Nur nicht das iPad, das iPad ist 4:3.
Unflexibeles, geschlossenes System:
Das iPad betreibt nur Programme, die aus dem AppStore stammen. Das funktioniert zwar beim iPhone ganz gut, für einen Tablet-PC ist das aber recht unflexibel. Google Apps wie Google Voice sind etwa nicht erlaubt.
Fazit:
Das iPad ist wohlbemerkt ein schönes Gerät, doch kein praktisches Arbeitsgerät. Das iPad kann jedoch weder das Handy zum telefonieren noch das Laptop zum Arbeiten ersetzen.
Ausblick:
Für die zweite Generation von iPads habe Apple noch jede Menge Verbesserungspotenzial parat und darunter dann hoffentlich auch der Flash Support im Browser.
Hoffnung in Sicht,Galaxie Pad mit OS Android
CHIP Online schreibt:Das Samsung Galaxy Tab GT-P1000 ist zwar kleiner als das derzeit marktbeherrschende Apple iPad und auch teurer, doch hat es weitaus mehr zu bieten. Telefon-, Navigations- und UMTS-Funktion sind von Haus aus genauso integriert wie zwei Kameras und ein Kartenleser. Dank Android ist das Samsung-Tablet zudem wesentlich offener, arbeitet sehr flüssig und unterstützt mehr Standards als das Apple-Tablet – inklusive Flash 10.1 und HTML5. Insgesamt bietet das Galaxy Tab somit dem Anwender mehr Möglichkeiten als das iPad und dazu noch praktischere Abmessungen.